Sie fahren wieder

Nach wochenlanger Zwangspause wegen der niedrigeren Wasserstände, war heute wieder ein Fahrgastschiff auf der Elbe unterwegs und passierte auf seinem Weg stromab das Bootshaus der Junkers-Paddelgemeinschaft.
…ist der größte Paddelverein an der Elbe zwischen Riesa und Magdeburg.
Ich will bei euch paddeln. Ich will bei euch zelten.
Während des Jubliäums Bauhaus Dessau 100 bieten wir ergänzend zur Freiluft-Präsentation „Lamellen | Pfette | Knoten" Führungen durchs Junkers-Bootshaus an und erzählen dabei auch etwas über die Elbe und das Paddeln. Die samstäglichen Führungen beginnen jeweils 15 Uhr und sind kostenlos – über Spenden freuen wir uns gleichwohl.
Die nächsten Führungen finden am 25.7., 22.8. und 26.9. statt.

Nach wochenlanger Zwangspause wegen der niedrigeren Wasserstände, war heute wieder ein Fahrgastschiff auf der Elbe unterwegs und passierte auf seinem Weg stromab das Bootshaus der Junkers-Paddelgemeinschaft.
Ob 54 Zentimeter nun der Tiefpunkt waren oder der Pegel in den kommenden Wochen nochmals weiter sinken wird, ist nicht entschieden.
Es gibt viele guten Kanuten, der Italiener Michele Ramazza gehört als Wildwasser-Spezialist zu den Besten in seiner Disziplin. Was ihn überdies besonders auszeichnet, ist seine Fähigkeit, die Grundlagen des Paddelns im Video so gut zu erklären, wie kaum ein anderer. Hier gibt er grundlegende Tipps für den Vorwärtsschlag. Ein Video nicht nur für Anfänger.
Um 14:15 Uhr war es soweit: 59 Zentimeter meldete der elektronische Elbe-Pegel in Dessau. So niedrig war der Wasserstand zuletzt im August 2003. Weiter zurückliegende Daten sind nicht ohne Weiteres zugänglich, aber mit Sicherheit lässt sich sagen, dass von 1996 bis 2003 die Elbe stets mehr Wasser führte.
Inzwischen ist die Fahrrinne der Elbe bei Dessau beinahe nur noch kanutauglich – der Pegel ist auf gerade einmal 74 Zentimeter gefallen. Auch wenn seit dem Hochwasser 2013 fast durchgängig zu wenig Wasser die Elbe hinunterfließt, war es dermaßen knapp schon lange nicht mehr.