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Baureport: Die Hülle steht

17 Tonnen schwer: Das Bohrgerät der Delitzscher Firma Perner. – Foto: Thomas Steinberg

Erst schien sich aus Laiensicht gefühlt nix zu tun, dann ging doch alles schneller voran als gedacht mit dem Ersatz­neubau, und so wurde es am Mittwoch lediglich ein kleines vereins&shyinternes Richtfest.

Denn inzwischen steht die Hülle des Gebäudes, sind die Fenster eingesetzt und lässt sich das künftige Erscheinungsbild schon gut erahnen.

Den Richtspruch brachten Architekt Andreas Gelies, Statiker Ronald Jugl und Vereinschef Heiko Schrenner gemeinsam dar:

Heut stehen wir hier zusammen und schauen auf das Haus
Hat Fenster und hat Türen und sieht gar stattlich aus.
Stolz und froh ist jeder heute, der tüchtig mit am Werk gebaut,
es waren wackere Handwerksleute, die fest auf ihre Kunst vertraut.

Kanuten sollen nun dort leben,
Sport treiben und einen heben,
Sollen lachen und sollen klönen,
Nach kalten Paddeltagen der wohligen Wärme frönen.

Mit Respekt und Bedacht haben wir in Mutter Elbes Aue gebaut,
Dass sie schont das neue Haus und die Kanuten auch.
Darauf lasst uns nun die Gläser heben,
Das neue Haus, soll lange leben.

Hintergrund

Es ist der aufwendigste Umbau in der Geschichte des Bootshauses: Abgesetzt vom historischen Baukörper wird ein hochwassersicherer Ersatzneubau errichtet. Darin werden der Sport- und Sanitärtrakt untergebracht.

Die Kosten werden zum größten Teil aus dem Bund/Länder-Programm „Aufbauhilfe Hochwasser 2013“ gedeckt. Beim Hochwasser 2013 war zum ersten Mal überhaupt das Bootshaus der Jun­kers Paddel­ge­mein­schaft geflutet worden.